
Die Voraussetzungen sind gut: erstmals in Bestbesetzung, das Hinspiel gewonnen, die Straßen sind frei (!), wir können uns sogar warmspielen.
Aber:
1. Montag Abends spielen wir ungern, schon gar nicht auswärts
2. Junge Damen spielen nebenan Volleyball…
3. Diese produzieren auch einen nicht unerheblichen Lärm
4. Der Gegner hat „aufgerüstet“, die Spieler vom oberen Paarkreuz der Hinrunde spielen diesmal in der Mitte!
Es wird wohl doch ein spannender Abend. Und so ist es. Die Doppel gehen ganz gut los, Jürgen und Rolf berappeln sich schnell gegen die Noppe, und gewinnen sicher. Michael und Daniel im ersten gemeinsamen Doppel sehr tapfer, aber etwas unglücklich unterlegen. Aber wir haben ja noch Wolfgang und Sören, die beiden werden mehr und mehr zum Traumdoppel.
Es steht also 2:1, und oben geht es 1:1 aus. Die Sterkrader Nummer 1 ist trotz jungem Alter erfahrener Langnopper, und bringt unser oberes Paarkreuz in die Knie.
Aber Rolf gewinnt gegen die Nummer 2, es steht 3:2. In der Mitte punktet Jürgen sicher, Daniel unsicher, 5:2. Unten gewinnt Wolfgang cool wie immer, Sören beißt sich an der Noppe die Zähne aus. 6:3.
Oben haben wir etwas Pech, Michael verliert denkbar knapp im 5. Satz, nach einem Matchball. Aber sein Kampfgeist ist eine Bereicherung für uns, und auch sein Coaching.
Ohne letzteres wäre Daniel in der Mitte dann wohl baden gegangen, im letzten Moment berappelt. Jürgen hat auch zu kämpfen, behält aber die Nerven und erspielt den ersehnten 8. Punkt.
Dann kommt Sören dran, er spielt sich den Frust vom ersten Einzel vom Leib und erlöst uns, wie so oft schon, mit einem „Yes“. 9:5 ist der Endstand.
Mit Volleyballhämmern im Kopf und Montags-Abends-Müdigkeit schleppen wir uns nach Haus, das war ein hartes Stück Arbeit, es wird Zeit dass das Wochenende kommt…
D.Q.